To Do's in Königstein

Es gibt viele kleine Dinge, die hier in Königstein verbessert werden können. Dinge, die mit einer hoffentlich kleinen Änderung eine große positive Wirkung haben. Außerdem gibt es auch einige Dinge, die schlicht daneben sind. Alle diese will ich hier (mit Datum) versammeln. Wenn sie umgesetzt werden, da gebe ich die Hoffnung nicht auf, schreibe ich das Datum ebenfalls dazu.

Tempo 30 im Kreisel (22.5.2012)

Begründung siehe hier: Staus am Kreisel und B8

Abfalleimer bei Parkbänken (16.1.2013)

Mit der Begründung, ohne Abfalleimer (dieser war durchgerostet) könne an dem Ort keine Bank mehr stehen, wurde diese bei uns vor dem Haus abmontiert. (Bei uns gibt es innerhalb von 50 m ca. fünf Parkbänke und ausgerechnet diese wurde am meisten genutzt...) De facto gibt es - auch in den Nachbargemeinden - eine ganze Reihe Parkbänke ohne Abfalleimer. Mein Vorschlag: Es muß nicht neben jede Parkbank ein Abfalleimer, das ist grad im Sommer auch wegen der Geruchsbelästigung nicht immer sinnvoll. Warum nicht für mehrere Parkbänke einen strategisch günstig und gut sichtbar am Weg/Wegabzeigung etc. plazieren? Dann könnten einige Abfalleimer entfallen und einige Bänke trotzdem stehen bleiben. Beispiel: Kuckuckstreff, unsichtbarer Abfalleimer im Reichenbachtal am großen unteren Weiher, das Woogtal etc.

Parken und Schneeräumen im Winter (16.1.2013)

Bergauf hat bekanntlich Vorfahrt. Das hat auch Sinn, da bergauf schwerer anzufahren ist, gerade auf Eis und Schnee. Bergab sollte man sowieso immer anhalten können, da baucht man keine "freie Bahn" zur Sicherheit. Was folgt daraus? Auf viel befahrenen Straßen oder auch schmalen Straßen sollte in der Winterzeit auf der rechten Seite bergauf das Parken verboten werden. Halten kann erlaubt bleiben (Halten: im Auto sitzen bleiben), da man bei einem nahenden Schneeräumer ja wegfahren kann. Straßen, die mir hier besonders einfallen: Falkensteiner Stock (= Kronberger Straße), Falkensteiner Straße, Alt Falkenstein, die gesamte Wiesbadener Straße (besonders kurz vor Schneidhain und ab der Hauptstraße). Das sind nur einige, die mir besonders geläufig sind. Die Liste ließe sich aber bestimmt noch um einige Straßen sinnvoll erweitern.

Ein Wort zur Wiesbadener Straße zwischen Schneidhain und Königstein: Hier ist bei Eis und Schnee schnell Stau bis nach und durch Schneidhain angesagt, da die LKWs bergauf einfach nicht mehr wegkommen - noch dazu werden sie vom entgegenkommenden Verkehr ausgebremst. Es ist zwar schon ein Parkverbot dort eingerichtet worden, das ist aber meiner Ansicht nach noch nicht ausreichend genug.

Parken in der Wiesbadener Straße in Schneidhain I (16.1.2013)

Parken ist auf Gehwegen nur dann erlaubt, wenn die verbleibende lichte Breite 1,20 m nicht unterschreitet. Da fragt sich doch der unschuldige Bürger, wie das Parken auf einem Gehweg erlaubt werden kann, der noch nicht einmal oder nur knapp 80 cm erreicht? So wird das in Schneidhain bergauf auf der linken Seite unterhalb des Zebrastreifens gehandhabt. Fußgänger haben es schwer, müssen sich teilweise seitwärts durchschlängeln. Kinder mit Schulranzen? Kinderwägen? Bitte außenrum über die Straße... Das ist ein Unding und das Schild, das das Parken auf dem Gehweg erlaubt, gehört schlicht abmontiert oder durch Parkmarkierungen auf dem Gehweg ergänzt. Dringend!!!

Parken in der Wiesbadener Straße in Schneidhain II (16.1.2013)

Nach dem tödlichen Unfall vor Weihnachten 2011 sollte jedem klar sein, dass die Bushaltestelle bei Michas Lädchen einen Gefahrenschwerpunkt darstellt. Unverständlich ist es daher, dass es immer noch Autofahrer gibt, die mal eben "nur kurz" direkt vor dem Laden auf dem Bürgersteig parken. Sei es, weil sie die Schilder nicht lesen können, die ihnen 10 m weiter das Parken erlauben, oder weil sie zu faul sind, die 10 m zu gehen.

Diese Autofahrer sind aber beleibe nicht ganz rücksichtslos. Weit gefehlt! Es ist ihnen bewußt, dass sie dort nicht parken sollen und parken deshalb - um den Verkehr möglichst wenig zu behindern!!! - möglichst weit auf dem Bügersteig! (Entschuldigung, aber der Sarkasmus musste mal sein...) Damit kommt man teilweise gar nicht mehr zwischen Auto und Hauswand hindurch. Und das an einer Bushaltestelle, nach einer Kurve etc. pp.... Damit machen sie es noch schlimmer als es sowieso schon ist.

Daher meine Bitte: Poller, Hütchen, Fahrbahnstreifen-"Erhöhungen" (wie beim Opel-Zoo) an den Fahrbahnrand vor Michas Lädchen, dann sollte Ruhe sein. Ebenso auch auf der gegenüberliegenden Seite, denn auch die Bushaltestelle wird gerne zum Parken mißbraucht.

Kotbeutel (16.1.2013)

Jeder Hundebsitzer kennt sie und benutzt sie (hoffentlich) auch. Aber was ist mit uns Menschen, die uns mitten in der "Wildnis" ein Bedürfnis überkommt? Was passiert? Das Ergebnis kann jeder Spaziergänger in etwas versteckt gelegenen Ecken entdecken: zusammengeknüllte Papiertaschentücher und manchmal mehr... Besonders häufig sind diese an Besucherschwerpunkten zu finden: z.B. Falkensteiner Burg, Königsteiner Burg, rund um Schutzhütten und Pavillons oder "Tempel", usw. Schön wäre es, wenn es an günstig gelegenen Stellen entsprechende Kotbeutel für Menschen gäbe: Ein Beutel, dazu ein paar Blatt Toilettenpapier. Und an den bewußten Stellen: Abfalleimer. Ich denke, das wäre auf jeden Fall schöner, als die aktuelle Situation. Und dann nennen wir das ganze noch "mobile Toillette für unterwegs".

Sicher, brauchen tut man sowas nicht. Man hat ja Taschentücher und die Kotbeutel von den Hundestationen. Aber welcher Nicht-Hundebsitzer kennt die, weiß wo sie stehen oder kommt gar auf die Idee, sie so zu benutzen?

(Man könnte übrigens auch eine Hundestation entsprechend umrüsten: Einfach hinter dem Beutelspender eine gekapselte Großrolle Toilettenpapier anschrauben, wie man sie auf Parkplatztoiletten finden kann.)

Ach ja: Wer jetzt meint, wir brauchen das nicht, das macht man ja schließlich nicht, den frage ich, wieso das immer wieder vorkommt und wie er das verhindern würde. Und im Übrigen: Bei Männern ist das selbstverständlich, das Nutzen der Natur für das kleine Bedürfnis... Vielleicht stört sich an den Hinterlassenschaften auch keiner dran - naja, ich schon.