Wie das Areal bebaut werden soll.

Zur Bebauung gibt es mehrere Investorenpläne, die vom Bürgermeister auf der Bürgerversammlung vorgestellt wurden. Ein Investor von diesen war laut Präsentation Ten Brinke. Mit diesem wurde ein Vorvertrag geschlossen.

(Ich empfehle einmal im Internet zu suchen und zwar mit folgenden Kombinationen: Ten Brinke und: Probleme, Korruption)

Besprochen wurden unterschiedliche Wohndichten, mit und ohne Kleinkinderspielplatz.

Rechenspiel.

Ich habe mal ein wenig gespielt und mit verschiedenen Annahmen eine Excel-Tabelle erstellt. Hier kann jeder einmal selbst mit den Grundstücksgrößen, den Preisen usw. drehen und probieren. Bitte nur die blauen Zahlen ändern. Alle anderen Zahlen leiten sich daraus ab und werden berechnet.

Laut öffentlicher Unterlagen (Planungsamt Limburg) liegen die Grundwerte im Erdbeerstein bei 490 €/m², rechts von der Schule/Sportplatz bei 500 €/m², und unterhalb der Wiesbadener Straße (Seeger etc.) bei 300 €/m². Laut einem Zeitungsartikel der IHK von einem Immobilienmakler aus Bad Soden seien Verkaufspreise von 550 €/m² üblich. (IHK Wirtschaftsforum, Ausgabe 04.12, S. 36-37, Achtung: Der Autor hat wohl die Haltung der ALK zu Sportplatz Schneidhain mit der zum EDEKA-Projekt an der B8 gegenüber dem Friedhof in Königstein verwechselt.)

Laut Vorlage von BM Helm sind es Doppelhaushälften á 300 m² Grundstücksgröße.

In der Variante, wie die Zahlen voreingestellt sind (und ich habe es nicht künstlich schlecht oder gut gerechnet!), ergibt sich letztlich, dass sich ein Supermarkt unter finanziellen Gesichtspunkten eigentlich nicht lohnt. Ein Investor verdient viel mehr an stinknormaler Wohnbebauung!

Es lässt sich auch die sogenannte "kleine Lösung" der ALK berechnen. Hier ist – im Unterschied zu den anderen Lösungen – der Sportplatz am alten Ort geblieben.

Der Verbleib des Spielplatzes am alten Ort ist auch kein Problem, es wird nur der Gewinn des Investors etwas kleiner.

Hier gibt es die Datei: Projekt_Sportplatz_Berechnung.xls.

Anmerkung: Nicht berücksichtigt bei den Kosten ist die Verlegung der Braubach, die momentan unter dem Sportplatz Richtung Bahn verläuft, unter den Erdbeerstein. Zu überlegen wäre, ob sie wirklich verlegt werden muß. Eventuell kann sie im Gelände zwischen den Häusern naturnah wieder auferstehen.

Meinem Gefühl nach wäre das eventuell sogar günstiger als eine Verlegung, die ich auf ca. 3 Mio. €  mindestens schätze. Eine naturnahe Gestaltung könnte vielleicht mit 1,5 Mio. € realisiert werden, dazu kämen allerdings noch die Flächenverluste, die nicht mehr für die Hauser zur Verfügung stehen und damit den Gewinn schmälern. Der Mehrwert für die Anwohner und die Natur wäre aber unbezahlbar.

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