Warum der Bolzplatz nicht das Kleinspielfeld ist.

Zuallererst: Bolzplatz ist nicht gleich Kleinspielfeld – oder umgekehrt, beide haben miteinander nur soviel zu tun, als das Kleinspielfeld auf dem Bolzplatz errichtet wurde und dieser dadurch kleiner wurde.

Beim DFB heißt das Kleinspielfeld übrigens Mini-Spielfeld.

Aus den Jahren vor dem Kleinspielfeld sind mir keine Beschwerden bekannt. Mit dem Kleinspielfeld stieg die Zahl der Beschwerden aber stark an.

Gründe dafür waren z.B.:

– Personen, die sich aus Altersgründen dort nicht aufhalten dürfen (angeblich dürfen Eltern mit kleinen Kindern trotzdem dort sein)

– Benutzung von Ghettoblastern u.a.

– zu laute Gespräche/Rufe

– die Banden des Kleinspielfelds. Diese bestehen aus Kunststoffplatten, die entsprechend dröhnen, wenn sie vom Ball getroffen werden. Sie sind im übrigen auch dazu gedacht, ins Spiel mit einbezogen zu werden. Zumindest zu den Banden kann man anmerken, dass es nicht besonders teuer geworden wäre, diese mit Baumarktmaterialien zu dämmen, oder, noch besser, einfach aufzumauern.

Anmerkung: Das Kleinspielfeld ist auf eine Aktion des DFBs anlässlich der Fußballweltmeisterschaft zurückzuführen. Vereine/Städte/Gemeinden konnten sich darum bewerben. Die Stadt/Gemeinde mußte dann nur das Fundament zur Verfügung stellen, das Feld selbst wurde vom DFB bezahlt.
Hintergrund: Der DFB will damit mehr Kinder zum Fußballspielen animieren. Die Nähe zu einer Grundschule war Voraussetzung. Vorgeschlagen wird u.a. daher auch z.B. klasseninterne Turniere auszutragen.

Siehe: DFB